auf dieser Seite möchten wir über unsere Reisen und Ausflüge berichten.
Die Tour vom 24. bis zum 26. September ging diesmal, durch Udo gut vorbereitet,
auf eigener Achse zunächst durch das Sauerland Richtung Süden. Die Berge
empfingen uns mit lang anhaltendem Regen, der uns die Anreise nicht leicht
machte. Dichter Verkehr und schlechte Sicht ließen die Kolonne in der
Innenstadt von Siegen auseinander reißen, aber man fand sich später auf
der Landstraße wieder. In Roth rutschte dann auf glatter Fahrbahn in
einer leichten Kurve der Kolonnen-Letzte mit der BMW aus, trotz vorsichtiger
Fahrweise. Zum Glück gab es keine Personen- oder größere Sachschäden.
Zu allem Überfluss sagte ein Unfallzeuge, die Kurve sei bekannt für ihre
Glätte.
Das Hotel Heisterholz in Hemmelzen tat alles, um uns und die Maschinen trocken unterzubringen, so dass wir uns früh am Abend gemütlich auf die nächsten Touren vorbereiten konnten. Der nächste Tag entschädigte uns mit gutem Wetter. Die Fahrt entlang der Wied nach Süden, die Strecke durch das Kannenbäcker Ländchen, die Jause auf der Alpenroder Hütte (Wander- und Bikertreff) und der Rückweg zum Hotel war ein Genuss, wenn der Franz nicht auf den Hund gekommen wäre. In einem Dorf fühlte sich ein freilaufender Hund durch unsere Kolonne geärgert, kläffte, rannte Franz in die Maschine, zwischen Vorderrad und Motor und beamte dann mit eingekniffenem Schwanz in die Wallachei. Zum Glück gab es außer vielen blauen Flecken und Prellungen nur behebbare Sachschäden, das Mopped war noch fahrfähig. Auch zum Glück war der Halter bekannt, so dass wenigstens die Schadenersatzfrage geklärt werden konnte. Im Verlauf der Tour haben wir noch die Ludolfs besucht unn deren Schrottherrlichkeit von außen bewundert. Bemerkenswert war die große Zahl holländischer Touristenbusse, die alle die Ludolfs ansteuerten.
Auf dem Rückweg am ebenfalls sonnigen Sonntag haben wir uns dann noch die "Bald's historische Fahrzeugschau" in Erndtebrück-Zinse angeschaut und neidisch die Pracht der blauweißen Solo- und Gespannmaschinen bewundert. Zum Abschluss konnten wir noch einmal die schöne Sammlung des Westerwald- Motorradmuseum (www.westerwaldmuseum.de) in Steinebach / Sieg genießen, ein Eis in der Sonne des Sauerlandes und dann heimkehren.
Bei
strahlendem Sonnenschein brachen die Oldtimerfreunde mit 15 blitzblank
gepflegten Solo- und Seitenwagen-Maschinen wieder zu ihrer jährlichen
Ausfahrt auf. In diesem Jahr war es das Ziel, auf eigener Achse in Richtung
des Weserberglandes zu einem Quartier im Solling zu fahren. Schon der Hinweg
durch abgelegene verkehrsarme Straßen und Dörfer, mit vielen ‚Umwegen’ zu
abseits gelegenen Highlights, war ein Genuss. Ohne Pannen aber mit gelegentlichen
Einkehrpausen in herrliche Gartenwirtschaften wurde der erste Tag gemeistert.
Die Tour am zweiten Tag führte die Gruppe durch den Solling in den frühherbstlichen Harz hinein. Auch wenn die Herbstfärbung der Wälder noch nicht ganz den Erwartungen entsprach, war es doch ein Erlebnis, die kurvenreichen Strecken durch die engen Täler nach Sankt Andreasberg mit den alten Motorrädern zu bewältigen.
Eine Panne am Abend konnte mit Bordmitteln behoben werden. So klang auch der zweite Tag harmonisch aus.
Auf dem Rückweg besuchten die Oldtimerfreunde ein Motorradmuseum
in Wickensen vor Eschershausen. Hier wird in einer historischen Umgebung
eine große und repräsentative Sammlung hervorragend restaurierter
NSU-Motorräder präsentiert. Neben einer Werkstatt sind dort weitere
Räume – ein Wohn- und ein Jugendzimmer, eine Küche
und ein kleiner Laden - mit vielen Gebrauchsgegenständen aus den 50er
bis 70er Jahren ausgestattet.
Auch der Rückweg nach Lippstadt war dank des warmen und sonnigen Wetters ein Erlebnis und verlief pannenfrei.
Die Route:
Start in Anröchte, Fahrt über Böddeken (nördlich der
Autobahn, südlich Wewelsburg an der L818, Atteln, Husen, L817 nach
Lichtenau, Trendelburg;
1. Tag: Fürstenhagen, Heisebeck, Uslar, L 241 (Bollensen), die L 446 nach
Hardegsen, Nörten-Hardenberg bis Ebergötzen, die B 27 bis Herzberg
am Harz, die L521 an der Sieber entlang, Pause in Sieber, dann auf die Rutsche
in Sankt Andreasberg. Von Sankt Andreasberg die L519, die B 27 entlang der Odertalsperre,
von Herzberg nach Osterode, die L241 nach Northeim, Panne an der R 27 von Udo,
Moringen und auf dem schnellsten Wege zurück nach Fürstenhagen.
2. Tag: Heimweg, von Uslar, durch den Naturpark Solling L 548 nach Dassel, ein
Irrweg über Torfhaus nach Silberborn, dann nordöstlich nach Erichsburg,
Lüthorst, die L 546 zur L 583, nach Lenne, auf der B 64 nach Wickensen,
vor Eschershausen, anschließend die B 64 nach Holzminden, Höxter und
Paderborn nach Hause. Zum Bilderalbum...
Am Sonntag sind wir mit dem Bus zum Westerwald- Motorradmuseum nach Steinebach / Sieg gefahren. Überwiegend werden BMW, DKW, NSU und Zündapp gezeigt. Eine Sonderausstellung ist der Marke Miele mit all ihren Produkten gewidmet. Außerdem werden komplett restaurierte BMW Motorräder zum Verkauf angeboten. Ein Mittagimbiss ist in der Museumsklause oder im benachbarten Gasthaus möglich. Ausführliche Informationen könnt ihr auf der Internetseite des Museums bekommen:
30 Oldtimerfreunde hatten sich eingefunden als es mit dem Bus am Sonntag,
16. 3. pünktlich um 9.00 Uhr Richtung Steinebach im Westerwald ging.
Ziel war das 1993 gegründete Oldtimer Museum der Familie Weller. Bereits
nach gut 2 Stunden waren wir da. Familie Weller erwartete uns bereits und
wir hatten ausreichend Zeit das schöne Motorrad-Oldtimer-Museum zu besichtigen.
Neben den vielen gut restaurierten BMW-Oldtimern waren auch verschiedene
Motorräder der Marken NSU, Zündapp, Miele und viele andere zu sehen.
Kleine Sonderausstellungen, wie alte Werkstattgeräte, Küchengeräte und eine
alte Schulausstattung, sowie eine originale Polizeiposten Einrichtung eines
kleinen Westerwald Dorfes gaben dem Museum einen besonderen Reiz.
Mittags wurde ein leckeres Schnitzelessen aufgetischt, mit dem wirklich
jeder zufrieden sein konnte.
Nachdem wir alles ausgiebig besichtigt und gut gegessen hatten, ging es
um 14.30 Uhr wieder zurück.
Ein schöner und abwechslungsreicher Tag und ein sehenswertes Museum, das
mit viel Liebe zum Detail von der Familie Weller unterhalten wird.
| Samstag | Anreise nach Porec, Hotel Zagreb, abends Begrüssungsparty |
| Sonntag | Motorradtour Richtung Süden über Bale nach Fazana. Motorräder
abstellen und mit dem Schiff zum Nationalpark " Brionische Inseln " vor
Istriens Westküste ( ehemals Sommerresidenz des jugoslawischen
Staatschef Tito ). Auf der Rückfahrt Pause in Rovinj. |
| Montag | Unsere längste Tour. Nach Osten und dann auf der Küstenstrasse nach Opatija. Von dort ins Ucka Gebirge über den Poklon Sattel ( 1000 m ) zurück nach Porec. |
| Dienstag | Zu den istrischen Highlights im hügeligen Hinterland: Künstlerdorf Groznjan, mittelalterliches Motovun, Buzet, Hum Abends landestypisches Essen in der Konoba Milena mit zünftiger Musik und reichlich Wein |
| Mittwoch | Rüber zur Ostküste, Kaffeepause in Labin und weiter über die unberührte Halbinsel ans Meer nach Koromacno. |
| Donnerstag | Tagesausflug mit dem Speedboot Katamaran „ Prince of Venice „ nach Venedig. Rundfahrt im Taxiboot durch die Kanäle. Reichlich Zeit für individuelle Besichtigungen. Achtung : Venedig ist sehr teuer und voller Touristenfallen !!! |
| Freitag | kleine Tour ins slowenische Seebad Portoroz und ins malerische Piran. Nachmittags Motorräder aufladen Abends zünftige Abschlussfete an der Bar. |
| Samstag | Frühstücken, individuelle Rückreise |
Die Oldtimer Freunde Lippstadt haben in diesem
Jahr eine ganz besondere Ausfahrt unternommen. Mit 29 Personen und 15
alten Motorrädern der Marken
Horex, Triumph, DKW, BMW, NSU aus der Zeit von 1940 bis 1960 ging es eine
Woche kreuz und quer durch Istrien / Kroatien.
Auf Anhängern wurden die betagten aber zuverlässigen Oldtimer nach Porec
gebracht, wo die Oldtimer Freunde für die erste Oktoberwoche Quartier
gebucht hatten. Von dort startete man jeden Tag zu erlebnisreichen Tagestouren
zwischen 150 und 180 Kilometern durch die wunderschöne Landschaft Istriens.
Motorradfahren vom Feinsten war angesagt, bei angenehm warmem Spätsommer
Wetter und traumhaften Landstrassen wie für das Motorradfahren geschaffen.
Die verschiedenen Tagestouren führten
zu interessanten Zielen, wie Rovinj, Pazin, Pula, Insel Cres, Labin und andere
idyllische Orte.
Ein attraktives Rahmen Programm mit landestypischem Abend in einer urgemütlichen
Konoba und ein Bootstörn entlang der Küste von Porec nach Vrsar sorgten
für weitere Abwechselung.
So verging die Woche viel zu schnell. Am Ende hatten alle Oldtimer 1000
Kilometer auf istrischen Landstrassen mehr oder weniger pannenfrei überstanden.
Anlass dieser aussergewöhnlichen Tour des aktiven Oldtimer Club war das
15 jährige Bestehen der Oldtimer Freunde Lippstadt.
Peter Osthoff